Eine Küche ohne Oberschränke – das ist noch immer etwas ungewöhnlich, denn für viele sind geschlossene Küchenschränke in Weiß der Inbegriff der Ordnung. Doch nun kommt dieser Trend daher: frech, funktional und freizügig präsentieren sich die neuen offenen Küchenregale. Denn offene Regale lockern die Küche auf und lassen sie lebendiger und leichter aussehen. Natürlich geht damit Stauraum verloren, dafür sorgt man aber für eine dekorative Optik in der Küche. Denn so kann man zeigen was man hat, und nicht nur schöne Accessoires wie Pflanzen oder Dosen kommen durch offene Regale besser zur Geltung, auch die Wandgestaltung mit Tapeten oder Fliesen fällt mehr ins Auge.

Die Küche von Ballerina ist in einzelne mobile Einheiten unterteilt. Das löst die starre Form auf und wirkt individuell. Dazu gehört auch das Regal aus der „FreeStyle Wall“. Das System lässt sich mit allen Küchen von Ballerina kombinieren. Foto: Ballerina
Offene Regale können eine Lösung sein
Für manche Raumsituationen sind Regale einfach perfekt, da es gar keine Wahlmöglichkeit für Oberschränke gibt, zum Beispiel bei Dachschrägen. Auch in einer barrierefreien Küche sind Oberschränke ungünstig und ein nicht zu hohes Regal leichter zugänglich.
+ Die Küche wirkt insgesamt offener und großzügiger.
+ Da keine Oberschränke den Lichteinfall von außen behindern, hat man mehr natürliches Licht zum Arbeiten.
+ Accessoires müssen nicht mehr hinter verschlossenen Türen verschwinden.
+ Der Umstieg vom Oberschrank zum Regal ist vielleicht der richtige Moment, unnütze Küchenutensilien auszusortieren und so für mehr Ordnung zu sorgen.
+ Regale können für schwierige Raumsituationen, zum Beispiel mit Dachschrägen, die ideale Lösung sein.

Metall und Holz sind die Trendpartner bei diesem Regal. Das Regalsystem „Fios“ lockert den Look auf, denn neben den deckenhohen Schränken aus der Kollektion „Bossa“ erscheint es sehr filigran. Durch eine neue Strebenkonstruktion ist es jetzt auch als freihängendes Wandelement verfügbar. Foto: Leicht/ P. Schumacher
+ Nichts für Chaoten, denn ein Regal sollte immer aufgeräumt aussehen.
+ Offene Regale sind putzintensiver als geschlossene.

Nicht alles muss hinter verschlossenen Türen verschwinden. Bei Metal Line von SCHMIDT tauschen Alltagsgegenstände ihren Platz hinter dunklen Türen mit einem Auftritt im Rampenlicht. Foto: Schmidt Küchen
Das Regal sinnvoll gestalten
Packen Sie das Regal nicht zu voll. Das sieht nicht schön aus und ist evtl. gefährlich, falls die Befestigung nicht hält. Und Vorsicht: Schwere Dinge dürfen nicht oben stehen. Stellen Sie Geschirr, Accessoires oder Lebensmittel so zusammen, dass sie eine optische Einheit ergeben. Das können zum Beispiel ähnliche Farben sein oder eine thematische Zusammengehörigkeit. Eine Idee ist es, kleine Schalen oder Gläser ineinander zu stapeln- das wirkt lässig. Wichtig ist, häufig verwendete Dinge eher nach unten zu stellen und selten gebrauchte, oben zu platzieren. Lebensmittel sind hübscher, wenn sie in einheitliche Gläser oder Dosen gefüllt werden.
- Bei diesem Regal trifft Glas auf Metall und ergänzt die Holzküche „Riva“ von Nobilia. Das schafft ein schönes, wohnliches Ambiente. Foto: Nobilia
- Weniger ist mehr! Wunderbar geradlinig erscheint das Regal in Kombination mit der schlichten grauen Küche im Landhausstil. Foto: Villeroy & Boch
- Ein Oberschrank in Kombination mit einem Regalelement. Dadurch hat man beides: genügend Stauraum und eine leichte, dekorative Optik. Das Metallregal ist trendy und passt gut zum hellen Holz und den Elementen in Grau. Foto: Interliving Küchen
- Obwohl es ein offenes Regal ist, bringt es hier Ruhe rein. Vor allem, weil es so aufgeräumt ist. In Weiß harmoniert es super zum Küchendekor „Mosaïque“ aus feinen grauen Linien im Marmor-Design. Foto: Villeroy & Boch
- Ton in Ton wirkt harmonisch. Denn das Regal ist aus dem gleichen Holz wie die Küchenfronten gefertigt. Die Natureiche sorgt rundherum für Gemütlichkeit. Aus der Linie „Profile“. Foto: Reform Küchen
- Bei next125 werden verschiedene Organisationsteile des Regalsystems „Frame“ flexibel miteinander kombiniert. So kann man Nützliches und Hübsches stilvoll unterbringen. Praktisch: Frame gibt es in zwei Beleuchtungsarten. Mit linearen LED-Leuchtbändern oder mit flächiger Beleuchtungsausstattung. Foto: next125