Kurze Arbeitswege, ergonomisch passende Arbeitshöhen, eine optimale Lichtplanung und smarte, energiesparende Elektrogeräte: Das sind neben der Gesamtästhetik einige wichtige Punkte, auf die Verbraucher bei der Planung einer neuen Küche achten sollten. Zudem gilt es nicht nur in kleinen Küchen, den vorhandenen Raum optimal zu nutzen.

Eine übersichtliche Küche, bei der alles am richtigen Platz und in direkter Griffnähe ist, erleichtert die Arbeit.
Foto: djd/KüchenTreff
Flexible Inneneinteilungssysteme

Alle Vorräte auf einen Blick: Hochschränke mit Apothekerauszügen sind richtige Stauraumprofis.
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„Eine übersichtliche Küche, bei der alles am richtigen Platz und in direkter Greifnähe ist, erleichtert die Zubereitung der Speisen. Und auch das Aufräumen geht leichter von der Hand“, weiß Daniel Borgstedt, Chefeinkäufer bei KüchenTreff, einer Einkaufsgemeinschaft von mehr als 275 inhabergeführten Küchenstudios und Fachmärkten. Wichtig hierfür seien eine individuelle, auf den Grundriss der Räume abgestimmte Planung und ausgefeilte Stauraumkonzepte. Einen guten Überblick über die Küchenutensilien sowie mehr Kopffreiheit bieten beispielsweise Oberschränke mit breiten Klappen-Systemen. Bei den Unterschränken empfehlen sich Vollauszüge – damit ist auch der hinterste Winkel gut einsehbar und die Schränke sind von drei Seiten nutzbar. Damit beim Öffnen und Schließen Teller, Deckel, Töpfe und Co. fest platziert sind, gibt es individuell einstellbare Ordnungssysteme. Auch in Besteckschubladen lässt sich mit verschiedenen Innen-Einsätzen leicht Ordnung halten.
Stauraumprofi Hochschrank
Richtige Stauraumprofis sind Hochschränke. Dank unterschiedlicher Innenausstattung können sie als Apothekerschrank, Geräte- oder Besenschrank eingesetzt werden. Wer keine Speisekammer hat, wählt am besten einen Apothekerschrank. Dieser ist vollausziehbar und von beiden Seiten zugänglich. So finden Hobbyköche schnell die gewünschten Utensilien. Praktisch sind auch Eckschränke mit höhenverstellbaren Ablageböden, die einzeln aus den Schränken herausschwingen können – so verschenkt man in der Küchenecke keinen Platz. Eine gute Idee für Nischen sind Schienen- oder Relingsysteme, an denen Fächer, Haken und Ösen für das Verstauen der täglich genutzten Utensilien befestigt werden können. Zusätzliche Backbleche finden zum Beispiel in einer Sockelschublade Platz. Einen aufgeräumten Eindruck macht die Küche mit Geräteschubladen, in denen etwa die Brotschneidemaschine festmontiert ist. Wird diese benötigt, zieht man die Schublade, die mit Strom versorgt ist, einfach heraus. Und auch für das häufige Chaos unter der Spüle gibt es Lösungen – etwa einen Putzmittelauszug mit Tragekorb, der sich mit einem Griff herausnehmen lässt.

Individuell einstellbare Ordnungssysteme sorgen dafür, dass Teller, Töpfe und Co. in den Schränken nicht herumrutschen.
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Küchenplanung beim Fachmann
Alles am richtigen Platz, schön übersichtlich hinter den Fronten geordnet und dazu in direkter Greifnähe: Damit diese Wünsche an die neue Küche auch erfüllt werden, sollte man die Küchenplanung einem Fachmann überlassen, der am besten auch die Lieferung und den Aufbau übernimmt. Die sorgfältige und individuelle Planung garantiert, dass man später lange Freude an der neuen Einrichtung hat.

Oberschränke mit Klappen-Systemen bieten einen guten Überblick auf den Schrankinhalt und mehr Kopffreiheit als klassische Schränke mit Türen.
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Bei den Unterschränken empfehlen sich breite Vollauszüge und Schubladen, in denen alles leicht zugänglich verstaut werden kann. Für die Ordnung sorgen verschiedene Einsätze.
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Die berühmte „tote Ecke“ wird mit einem ausschwenkbaren Eckschrank schnell zu einem wahren Platzwunder.
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Quelle: djd/KüchenTreff