Er rückt immer mehr in den Focus: der Werkstoff Stein. Schon lange ist er aus dem Wohnungsbau nicht mehr wegzudenken und gehört neben Holz quasi zu den Ur-Materialien. Jetzt findet man ihn verstärkt bei Möbeln, insbesondere bei Küchenfronten, Inseln und Arbeitsplatten.

Auf den ersten Blick fühlt man sich mit der Natur verbunden, denn die Fronten der Küche „Arcos“ erinnern an Felsgestein und sind in ihrem Design auch davon inspiriert. Sie geben der Küche von Schmidt Küchen eine besondere Struktur. Die Monoblock-Kochinsel hat sich als Gegenpart Metall und die Farbe Schwarz ausgesucht. Der Color-Mix spiegelt sich ebenfalls im schwarzen Tisch wider. Foto: Schmidt
Von der Natur inspiriert
Die Natur ist Vorbild für die neuen Steinoptiken bei Küchen. Das Oberflächendekor ist in unterschiedlichen Farbtönen zu kaufen, das Design bietet somit eine große Vielfalt. Außerdem holen wir uns gerne die Natur nach Hause, das schafft eine gemütliche Wohnatmosphäre. Genau wie Holz, lässt sich Stein sehr schön mit anderen Materialien und Farben kombinieren. So kann der Look einer Küche in Stein-Optik vielseitig sein. Sie kann minimalistisch und clean erscheinen oder durch kräftige Farben modern und frisch aussehen. In Verbindung mit Holz wirkt sie skandinavisch leicht. Auch Edelstahl und Glas sind gute Partner für Stein.
Liebling Beton
Längst schon ist Beton nicht mehr nur Fabrikhallen oder groben Bauwerken vorbehalten. Er ist zu einem der beliebtesten wohnlichen Begleiter geworden. Der Baustoff Beton ist allerdings sehr teuer. Auch ist eine Beton-Küche ohne die Beratung durch einen Statiker nicht möglich, da das Material äußerst schwer ist. Deshalb kommt Beton für einige Wohnungen und Häuser gar nicht erst in Frage. Anders verhält es sich mit der Beton-Optik. Sie hat den gleichen Effekt ist aber ganz leicht und für alle Küchen geeignet. Die Gestaltung ist vielseitig, denn es gibt Beton in dezenten Ausführungen und mit etwas auffälligeren Strukturen. Ebenso ist eine breite Palette an Farben erhältlich.

Die „Arcos Marvel Light“ von Schmidt Küchen zeigt sich in einem hellen Betondekor. Es lässt sich toll zum Beispiel zu Holz oder unifarbenen Fronten kombinieren. Foto: Schmidt
Interessanter Mix
Diese Küche wird auf Maß gearbeitet, so können Sie sie ganz genau nach Ihren Vorstellungen gestalten. Und zum Beispiel entscheiden, ob Sie einen größeren Anteil Fronten in Marmoroptik oder Fronten in dem edlen Grüngrauton haben möchten. Je mehr Marmor, desto luxuriöser wirkt „Arcos Rocca Grey“ von Schmidt Küchen. Aber achten Sie darauf, dass es nicht zu überladen aussieht. Die Steinoptik in Perlgrau ist die kostengünstige Reproduktion von echtem Marmor. Die Nachbildung kann nicht nur für Fronten eingesetzt werden, sondern auch für Arbeitsplatten, Korpusse oder Nischenverkleidungen. Zu einem Eyecatcher wird die Küche noch zusätzlich durch die gezielt eingesetzten matten Elemente in Graugrün.
Massiver Stein
Ein wahrer Genuss ist der Anblick des massiven Steinobjekts. Mit einem solchen Monolith in der Küche schafft man wirklich etwas Individuelles und Außergewöhnliches. Das hat natürlich seinen Preis und ist auch nicht ganz einfach zu installieren. Falls Sie eine Insel aus Stein planen, sprechen Sie am besten direkt mit einem Experten. Es gibt inzwischen Steinmanufakturen, die sich auf den Küchenbau spezialisiert haben, zum Beispiel die Firma MCR oder Hauser Naturstein. Sie wissen am besten, ob sich Ihre Vorstellungen realisieren lassen. Denn zu bedenken ist auch, dass ein Objekt dieser Größe und Schwere unter Umständen nur mit einem Kran ins Haus gehoben werden kann und das am besten bereits im Rohbauzustand. Zum Steinblock passt das edle Schwarz perfekt. Neu sind die Backöfen und Kompaktbacköfen der Linie „Matt Black Range“ von AEG. Sie haben unter anderem eine Connectivity-Funktion und eine eingebaute Kamera, um den Garvorgang zu überwachen.

Zum Steinblock passt das edle Schwarz perfekt. Neu sind die Backöfen und Kompaktbacköfen der Linie „Matt Black Range“ von AEG. Sie haben unter anderem eine Connectivity-Funktion und eine eingebaute Kamera, um den Garvorgang zu überwachen. Foto: AEG
Schöner Kontrast
Natürlich, rau, massiv und gewaltig, dass assoziiert man mit der Optik dieser Küche. Und doch sieht die „Opulent Aesthetics“ Küche von Warendorf super edel aus. Dazu trägt vor allem der Kontrast aus echten dunklen Keramikfronten und Fronten in schiefergrauer Asteiche bei. Arbeitsfläche, Fronten und Boden und sogar Teile der Wand haben in diesem Raum den gleichen Look. Das sorgt für Ruhe. Die Keramikfronten im Farbton „Negro“ haben eine Stärke von 15 Millimetern. Durch den zurückgesetzten Sockel wirkt die Insel leicht.

Der Kontrast aus echten dunklen Keramikfronten und Fronten in schiefergrauer Asteiche sieht edel und hochwertig aus. Foto: Warendorf
Leicht zu reinigen
Grau und Weiß sind hier das Team und ein idealer Mix. Das lässt den Raum hell wirken, selbst wenn die Sonne mal nicht scheint. Die verschiedenen Fronten harmonieren nicht nur durch die Farbe, sondern auch durch den Look. Obwohl dabei ein eher minimalistisches Design auf modernen Landhaus-Charme trifft. Das Style-Highlight sind die keramischen Küchenfronten in Steinoptik, die sehr pflegeleicht sind.

Keramikfronten in Steinoptik sehen nicht nur klasse aus, sondern sind auch pflegeleicht. Foto: Villeroy & Boch